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TTC Wehrden 1933 e. V.

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Vereinschronik des TTC Wehrden e.V. von 1933 bis 2011


Vorab sei erwähnt, dass diese Chronik nach bestem Wissen erstellt wurde. Sollten dennoch wichtige Daten und Ereignisse nicht aufgeführt sein, so ist dies auf lückenhafte Informationsquellen zurückzuführen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Mit seinen 75 Jahren gehört der TTC Wehrden e.V. zu den ältesten Tischtennisvereinen an der Saar und hat mit seinen Mannschaften sowie Funktionären einen Teil saarländischer Tischtennisgeschichte mitgeschrieben.

Am 7. März 1933 ist der Verein unter dem Namen  "Tischtennis-Club 1933 Wehrden-Saar"  ins Leben gerufen worden. In der Gründerversammlung hatten sich 18 Freunde dieses Sports zusammengefunden, um ihrem bisherigen Hobby eine feste Form zu geben und einen geordneten Spielbetrieb aufzubauen.
 
Als Clublokal stand das Gasthaus „Rupp“ in der Wilhelmstraße zur Verfügung. Zum Vorsitzenden wurde Herr Aloys Müller gewählt, der wiederum seine weiteren Mitarbeiter bestimmte. Dies waren die Herren:
 
- Ludwig Henry (Schriftwart),
- Peter Rupp (Kassenwart),
- Anton Müller (Spielausschussführer),
- Nikolaus Geissel (Herrensportwart),
- Alfons Sauer (Damensportwart)
und
- Herbert Konradi (Spielausschussschriftwart).

Die Statuten sind am 1. November 1933 vom Vorstand des TTC Wehrden festgelegt worden. Der Vereinsbeitrag betrug monatlich 2 Ffrs, die einmalige Aufnahmegebühr 5 Ffrs. Als einheitliche Kleidung bei Spielen waren blaue Hemden (Blusen), dunkle Hosen (Röcke) und weiße Schlappen vorgeschrieben.
 
Eine der ersten Herrenmannschaften bildeten die Spieler Hornetz, Aloys Müller, Anton Müller, Willi Großmann, Hans Großmann und Jann. Neben den Vereinen Dillingen, Fürstenhausen, Quierschied, Winterbach, Beckingen sowie den drei Saarbrücker Clubs „Tischtennisfreunde“, „Rot-Weiß“ und „Schwarz-Weiß“ gehörte der TTC Wehrden im Bezirk Saar -Gau Südwest- der ersten offiziellen Meisterschaftsrunde an. Desweiteren kamen Freundschaftsspiele mit französischen Clubs, z.B. der Ping-Pong-Abteilung des Billard-Clubs 1930 Petite Rosselle und dem „US Forbach“ zustande.

Ein Jahr später ist der TTC Wehrden dem Sportverein 1916 Wehrden zugeordnet worden. Der Spielbetrieb konnte bei steigender Resonanz und mit zunehmendem Erfolg bis zum Beginn der Kriegsjahre weitergeführt werden.

Nach Kriegsende fand sich sehr schnell wieder ein schlagkräftiges Herren-Team zusammen. Diese Mannschaft spielte die nächsten Jahre in der Spitze der höchsten Landesklasse mit. Der stärkste Spieler, H. Hübschen, konnte sogar die Vize-Saarlandmeisterschaft erringen.

Auch die in der Zwischenzeit gegründete Damenmannschaft ließ nicht lange auf Erfolge warten. So wurde Leni Deyken im April 1951 in die Saarlandauswahl berufen, mit welcher sie an einem Länderspiel gegen Indien teilnahm.

Das Jahr 1951 war auch von dem Willen geprägt, die Tischtennis-Abteilung des SV 1916 Wehrden aufzulösen und zu ihrer einstigen Eigenständigkeit zurückzuführen.

Am 7. Dezember 1951 wurde dieses Ziel erreicht, als in der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand des „TTC Wehrden“ gewählt wurde, der sich wie folgt zusammensetzte:

- Eligius Simon (1. Vorsitzender),
- Jakob Jann (2. Vorsitzender) und
- Mathias Ruppert (Spielausschussvorsitzender).

Bei dieser Versammlung waren im Vereinslokal „Osterkamp“ 17 Personen anwesend.

In der ersten Vorstandssitzung am 9. Dezember 1951 konnte festgestellt werden, dass sich das Vereinsvermögen auf 5.915 Franken belief.

Erstes herausragendes Ereignis war das Freundschaftsspiel einer Stadtauswahl (mit dem Wehrdener Spitzenspieler Forster) gegen den amtierenden jugoslawischen Meister „Spartak Subotica“. Diese Begegnung fand am 01. Januar 1952 in Wehrden statt.

An der Meisterschaftsrunde nahm der TTC Wehrden mit 2 Herren- und 1 Damenmannschaft teil.

Die Herrenmannschaften setzten sich, neben dem bereits erwähnten Spieler Forster, aus den Herren Ruppert, Roppes, Müller, Simon, Jann, Fricke, Zech, Zorn, Scherer und Russer zusammen.

Das Damenteam bildeten Leni Deyken, Liesel Deyken, Hilde Zech, Martha Welter, Margarete Herzhauser und Hannelore Motsch.

In den nachfolgenden Jahren war ein stetiger Aufwärtstrend zu verzeichnen, der sich in der Meldung von bereits 5 Mannschaften für die Meisterschaftsrunde 1954/1955 dokumentierte.

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme von Leni Deyken an den Tischtennis-Weltmeisterschaften 1954 in London.

Zwischenzeitlich wechselte man das Spiellokal; nunmehr wurde im Saal des Gasthauses „Becker-Madert“ in der Schaffhauser Straße an der grünen Platte gekämpft.

Zu dieser Zeit hatte auch die Mitgliederzahl stark zugenommen, womit auch der Bedarf an Spieltischen wuchs. Diese sind vom Saarländischen Tischtennisbund nahezu kostenlos zur Verfügung gestellt worden.

Nach längerem Anlauf konnte die 1. Herrenmannschaft am Ende der Spielrunde 1957/1958 die Meisterschaft in der Bezirksklasse West erringen.

In der darauffolgenden Mitgliederversammlung stellte sich Aloys Müller, nach Jahren der Abwesenheit, wieder zur Wahl für den neuen Vorstand. Ergebnis war das Amt des 2. Vorsitzenden.

Mit dem alten und neuen 1. Vorsitzenden Eligius Simon bildete Aloys Müller über viele Jahre hinweg ein erfolgreiches Führungsgespann.

Ein Jahr später, 1959, wurde Eligius Simon in der Jahreshauptversammlung des Saarländischen Tischtennisbundes als Sportwart in dessen Vorstand gewählt. Diese Verbindung wirkte sich natürlich auch auf den weiteren Werdegang des TTC Wehrden positiv aus. So konnten Freundschaftskontakte über unsere Landesgrenzen hinaus geknüpft werden, die sich in zahlreichen Begegnungen widerspiegelten.

In der Mitgliederversammlung 1962 meldete Aloys Müller, der inzwischen auch die sportliche Leitung übernommen hatte, mit großem Stolz die ersten Früchte seiner Arbeit:

- die 1. und 2. Herrenmannschaft errangen die Meisterschaft in ihrer Klasse.
- auch die 3. Herrenmannschaft erreichte einen guten Tabellenplatz.
- weiterhin sollte eine 4. Herrenmannschaft für die kommende Spielsaison gemeldet werden.

Zufrieden durfte man auch mit den Ergebnissen des Damenteams sein, da sich hier ein Generationswechsel deutlich bemerkbar machte. Besonderen Wert legte der Vorstand auf die Forcierung der Jugendarbeit.

Dies alles war der Auftakt einer Glanzzeit, in der sich die Ereignisse regelrecht überschlugen. An den Erfolgen hatten die beiden Führungskräfte Eligius Simon und Aloys Müller sowie ihre Helfer Rudolf Müller (Geschäftsführer), Willi Gemeinder und Hans Gebert (Kassierer) maßgeblichen Anteil.

Es begann mit dem Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die 2. Liga Südwest, welche damals die zweithöchste Spielklasse in Deutschland war. Später konnte dort gar die Vizemeisterschaft errungen werden.

Das erfolgreiche Team mit dem an der Spitze spielenden Jugoslawen Barlovic und den weiteren Spielern Berg, Fischer, Rose, Comtesse und Bernard sowie den Nachwuchsspielern Kiel, Borr und Müller hatte seinen Höhepunkt, als es im DTTB-Pokalwettbewerb erst im Viertelfinale an der deutschen Spitzenmannschaft „Borussia Düsseldorf“ mit deren As Eberhard Schöler scheiterte.

Wie bereits erwähnt, hatte die hervorragende Nachwuchsarbeit ihre ersten Erfolge zu verzeichnen, als z.B. Herbert Kastel und Franz-Josef Michels die Schüler-Saarlandmeisterschaft im Doppel erringen konnten.

Des weiteren besaß der TTC Wehrden in seinem damaligen Jugendauswahlspieler Ludwig Stuhlsatz ein herausragendes Talent. Er wurde bereits im Alter von mit 17 Jahren in das Liga-Team eingebaut, wo er seine ersten Erfolge als Aktiver verbuchte.

Auch die Damen hatten sich zu dieser Zeit einen festen Platz in der höchsten saarländischen Klasse erkämpft, in der sie sich über Jahre hinweg etablierten. Sie besaßen mit Denise Jochum ein überragendes Talent. Diese gehörte zum Kader der deutschen Schüler- und Jugendnationalmannschaft und avancierte später zur Bundesligaspielerin beim TV Bieber.

Einen schweren Verlust erlitt der Verein im Jahre 1969 durch den Tod seines Mitgründers und Ehrenvorsitzenden Aloys Müller. Ihm gebührt Dank für seine unschätzbaren Dienste, die er dem Sport, insbesondere dem TTC Wehrden, erwiesen hat. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

In der Folgezeit ließ der Verein seine frühere Kameradschaft und Geschlossenheit vermissen, so dass hierdurch bedingte Spielerabgänge das sportliche und kameradschaftliche Niveau stark negativ beeinflussten.

Trotz dieser Schwächung gelang es 1971 dem TTC Wehrden bei der 1. Völklinger Stadtmeisterschaft, allerdings gegen geringe Konkurrenz, alle Meistertitel zu gewinnen. Der Wettkampf war vom TTC Wehrden initiiert und in der Schulturnhalle Saarstraße ausgerichtet worden.

Die Jahre danach waren von den Bemühungen gekennzeichnet, dem durch innere Spannungen in eine Krise geratenen Verein wieder den gewohnten festen Halt zu geben.

Diese Arbeit trug ihre ersten Früchte, als 1977 eine spürbare Aufwärtsentwicklung, sowohl in sportlicher als auch in kameradschaftlicher Hinsicht, einsetzte.

Mit geprägt wurde dieser Trend durch einen Generationswechsel in der Führung des Vereins. Dem neu gewählten Vorstand gehörten überwiegend jüngere Mitglieder an, wie z.B. der 1. Vorsitzende Ludwig Stuhlsatz. Dieser Vorstand festigte, gemeinsam mit dem zwischenzeitlich zum Ehrenvorsitzenden ernannten Eligius Simon, wieder den Zusammenhalt.

Im Jahre 1983 konnte der TTC Wehrden sein 50-jähriges Bestehen feiern. Anlässlich dieses runden Jubiläums wurde eine landesoffene Völklinger Stadtmeisterschaft in der Hermann-Neuberger-Sporthalle ausgerichtet. In der Schulturnhalle Saarstraße fand ein Turnier für Hobby-Spieler unter dem Motto „Ein Dorf spielt Tischtennis“ statt. Verbunden waren die Feierlichkeiten auch mit vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten. So wurde z.B. eine Festschrift herausgegeben und ein großer Kommers veranstaltet. Dieses Jubiläum ging als herausragendes Ereignis in die Vereinsgeschichte ein. Hier ist ein Foto zu sehen, welches während des Festaktes in der Schulturnhalle aufgenommen wurde.

Etliche Vereinsfahrten wurden in der Folgezeit durchgeführt, welche häufig auch mit sportlichen Wettkämpfen und entsprechenden Gegenbesuchen einhergingen. Zu nennen sind hierbei Ospern (Luxemburg), Kappelrodeck, Simmern, Oberquembach, Remagen, Weinheim usw..

Im Jahre 1990 erlitt der TTC Wehrden mit dem Tode von Eligius Simon einen schmerzlichen Verlust. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ehrenvorsitzende des Saarländischen Tischtennisbundes hat sich um den Tischtennissport im Allgemeinen und um den TTC Wehrden im Besonderen in vorbildlicher Weise verdient gemacht. Sein Name wird immer mit der Vereinsgeschichte untrennbar verbunden bleiben.

Im Jahr 1993 konnte das 60-jährige Bestehen des Vereins gefeiert werden, anlässlich dessen wiederum eine landesoffene Völklinger Stadtmeisterschaft ausgetragen wurde. Hier sind Fotos anlässlich dieses Jubiläums zu sehen.

Zwei Jahre darauf wurde die Vereinssatzung aktualisiert und es erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister.

Das 65-jährige Jubiläum im Jahr 1998 ging einher mit der aktiven Teilnahme am 1. Wehrdener Ortsfest. Auch in den Folgejahren war der TTC Wehrden hieran ununterbrochen aktiv engagiert. Gleiches gilt auch für das Saarfest, welches erstmals im Jahr 2004 gefeiert wurde.

Sportlich gesehen war gerade das letzte Jahrzehnt durch zahlreiche Auf- und Abstiege der aktiven Mannschaften sowie durch viele Zu- und Abgänge an aktiven Spielern gekennzeichnet. Sportliches Aushängeschild des Vereins war und ist die 1. Herrenmannschaft.

In der Spielzeit 1989/90 konnte, nach zweijähriger Zugehörigkeit zur Kreisliga, dort die Meistertitel errungen werden. Die Spieler Grasmann, Becker, Krauth, Gschneidner, Stuhlsatz und Bender hatten den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht, wo anschließend viele Jahre mitgespielt wurde.

Für die Spielzeit 1998/1999 konnte unsere 1.Mannschaft den Spitzenspieler aus Dillingen, Stefan Schmitt, gewinnen. Dies verstärkte unser Team (Becker K., Schmitt, Grasmann, Renno, Lantrebecq, Koletzki und Becker C.) derart, dass in der Bezirksligarunde 1999/2000 die Meisterschaft gewonnen und somit der Aufstieg in Saarlandliga, die höchste saarländische Spielklasse, geschafft wurde. Allerdings endete dieser Ausflug mit dem direkten Abstieg in die neu gegründete Landesliga.

Dort konnte nach der Saison 2003/2004 der erste Platz erreicht werden und somit der Wiederaufstieg in die Saarlandliga. Die Meistermannschaft bestand aus Becker K., Schmitt, Ünsal, Bremer, Becker C. und Lantrebecq.

Mit den Neuzugängen von Andreas Moron und Oliver Bastian im Jahr 2004 gelang in der Spielzeit 2004/2005 die Vizemeisterschaft und in der Spielzeit 2005/2006 sogar die Meisterschaft in der Saarlandliga. Dies führte zum Aufstieg in die Oberliga Südwest und stellte den größten sportlichen Erfolg des Vereins seit seinen Glanzzeiten in den 60er Jahren dar. Die Meistermannschaft wurde gebildet von Becker K., Bastian, Moron, Ünsal, Bremer, Schmitt und Becker C..

Während die Oberliga-Saison 2006/2007 mit Glück noch knapp überstanden wurde, endete die Saison 2007/2008 mit dem Abstieg in die Saarlandliga. Mit Hilfe einiger Neuzugänge wurde bereits in der kommenden Spielzeit der Wiederaufstieg geschafft.

Durch die zahlreichen Neuzugänge in den letzten Jahren war es auch möglich, die 2. Herrenmannschaft zu verstärken, was den Aufstieg in die Bezirksliga West ermöglichte. Durch Abgänge von guten Spielern geschwächt, spielt die 2. Mannschaft seit geraumer Zeit in der Kreisliga.

Unsere Seniorenmannschaft hat sich in all den Jahren dank unserer „rustikalen Spieler“ in der Bezirksliga gehalten. Es ist sogar gelungen, durch tatkräftige Unterstützung von einigen „etwas in die Jahre gekommenen“ aktiven Spielern aus der 1. Mannschaft, den Aufstieg in die Landesliga zu verwirklichen.

Bemerkenswert ist das Verhältnis von Senioren und aktiven Spielern im Verein. Es gibt kaum ein Spiel der ersten oder zweiten Herrenmannschaft, welches nicht von Seniorenspielern begleitet wird. In der Saison 2007/2008 spielten einige Senioren aufgrund von großen Personalproblemen in der zweiten Mannschaft. Dadurch ist es gelungen, die Klasse zu halten.

Bei all diesen positiven sportlichen Ereignissen gibt es auch einen Wermutstropfen zu verzeichnen: Trotz permanenter und intensiver Bemühungen der Schüler- bzw. Jugendabteilung ist es dem Verein nicht gelungen, langfristig eine Schüler- bzw. Jugendmannschaft aufzubauen. Nachteilig wirkt sich bis heute der schlechte Standort der Wettkampfstätte des Vereins aus. Ein weiterer Grund stellt sicherlich die Schließung der Grundschule Wehrden in der Saarstraße. In einzelnen Spielzeiten konnte eine Schüler- bzw. Jugendmannschaft gemeldet werden, die sich aber langfristig nicht etablieren konnte.

In der Generalversammlung im Januar 2008 kam es zu einer wichtigen Umstrukturierung, da Ludwig Stuhlsatz sein Amt als 1. Vorsitzender und Hans-Günter Grasmann sein Geschäftsführeramt zur Verfügung stellten. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass beide in den letzten Jahrzehnten hervorragende Vorstandsarbeit geleistet und den TTC Wehrden durch ihre vielfältige Arbeit zu einem angesehenen Verein im saarländischen Tischtennissport gemacht haben.
Seitdem wird der Verein von Peter Bollinger geführt. Ihm zur Seite steht Sascha Lantrebecq als Geschäftsführer.

Im gleichen Jahr wurde das 75-jährige Vereinsjubiläum in der Kulturhalle Wehrden gebührend gefeiert. Neben einem Festkommers mit anschließendem bunten Abend stand ein Tischtennisturnier im Mittelpunkt. Bundesligaspieler und ein Großteil der saarländischen Spitzenspieler traten in spektakulären Duellen gegeneinander an. Weiterhin wurde ein Seniorenturnier für 2-er Mannschaften ausgerichtet. Natürlich wurde auch eine ansprechend gestaltete Festschrift herausgegeben. 

Viele "Ehemalige" sind der Einladung zu den Feierlichkeiten gefolgt. Auch dieser Umstand trägt dazu bei, dass dieser, für einen kleinen Verein seltene "Geburtstag", als großartiges Ereignis in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Diese Fotos dokumentieren den Verlauf des Geschehens.

In der Saison 2009/2010 machte unsere erste Herrenmannschaft einen neuen Anlauf, sich in der Oberliga zu etablieren. Unser Team bestand aus Daniel Sahner, Daniel Gissel, Sascha Treinen, Oliver Bastian, Karsten Müller und Karlheinz Becker. Nach einer mäßigen Vorrunde und einer starken Rückrunde konnte die Klasse mit einem 5. Platz sicher gehalten werden.

Für die Spielzeit 2010/2011 konnten wir mit Fabian Freytag einen weiteren Neuzugang für unser Spitzenpaarkreuz der 1. Herrenmannschaft gewinnen, sodass jedem in der Liga bewusst war, dass die Meisterschaft nur durch Siege über unser Team zu gewinnen wäre. Die erste Herrenmannschaft bestand in dieser Saison aus Daniel Sahner, Fabian Freytag, Karlheinz Becker, Daniel Gissel, Oliver Bastian und Sascha Treinen. Verdienter Meister dieser Saison wurde der TSV Kandel. Wir errangen die Oberliga-Vizemeisterschaft und hatten uns somit das Recht zur Teilnahme an den Relegationsspielen zur Regionalliga erkämpft. Über den Verlauf dieser Relegation breiten wir "das Tuch des Schweigens" aus; da zählte aus unserer Sicht ganz klar der bekannte olympische Gedanke.

Bei den südwestdeutschen Meisterschaft in Boppard am 12. und 13. Februar 2011 schaffte es Daniel Gissel völlig überraschend für alle, Meister im Doppel zu werden. Damit hat unser Verein seit vielen Jahrzehnten wieder einen südwestdeutschen Meister in seinen Reihen.

Alleine dem Idealismus und der Selbstlosigkeit einiger Persönlichkeiten ist es zu verdanken, dass der TTC Wehrden e.V. nach 78 Jahren immer noch Bestand hat

Ziel und Zweck des Tischtennisclubs war, und wird es auch in Zukunft sein, sich sportlich zu betätigen und darüber hinaus als selbständiger Verein sowohl die charakterlichen als auch die ideellen und kameradschaftlichen Werte zu pflegen und auszubauen.

Zum Abschluss gilt der Dank des Vereins all denjenigen, welche in dieser Chronik nicht erwähnt wurden, jedoch im Hintergrund wertvolle Arbeit geleistet haben und leisten.

 

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